Stoffspielerei im Februar

Stoffspielerei im Februar

Im Februar war „Stofflagen“ das Thema und ich versuchte mich an einer Art Molatechnik. Dabei werden verschieden farbige Stoffe aufeinandergelegt und dann dem Muster gemäß ausgeschnitten, bis man zu der Farbe kommt, die man haben will. Von den anderen Stofflagen wird dabei immer ein kleiner Streifen stehen gelassen und an die untere Lage genäht. Es war mein erster Versuch in dieser Art. Diese Technik wurde von einem Indianerstamm aus dem Panamagebiet entwickelt.

Die linke Stoffseite sah zuerst so aus:

Das ist der Nähprozeß:

Am Ende sah die linke Seite bei mir so aus:

Die kleinen beigen Fleckchen habe ich zum Schluß eingefügt. So sieht der kleine Wandbehang auf der rechten Seite aus:

Es ist nicht die originale Technik, da dabei nur kleine Streifen bleiben.

Man verwendet am besten dichtgewebte Stoffe. Der schwarze Oberstoff war etwas lockerer gewebt, aber es ging gerade so.

Dieses Monat werden die Beiträge bei Stoffnotizen gesammelt und ich bin auf die Beiträge der Mitstreiterinnen gespannt.

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Morgenröte in den Bergen, war mein erster Gedanke. Eine interessante Technik stellst du hier vor. Lieber Gruß Jeanette

  2. Liebe Annelies,
    Deine Arbeit erinnert ähnelt doch auch einer Bergsilhouette, wie meine. Nur sehe ich bei Dir eher den Ätna als die Zugspitze…
    Die Farben leuchten schön auf dem dunklen Grund, und ich habe den Eindruck, Dir hat die Technik Spaß gemacht. Kann mir das Teil auch gut als Tasche vorstellen.
    Liebe Grüße
    Tyche

  3. Das ist ein sehr schönes Motiv geworden! Ich finde, es wirkt wie ein Sonnenuntergang, dessen Licht auf die Bergsptze fällt. Sehr stimmungsvoll. Liebe Grüße!

  4. Eine interessante Technik – und viel Handarbeit ! Danke für Zeigen!
    Liebe Grüße
    Ines

  5. Ich habe auch gleich versucht zu erraten, ob du da ein bestimmtes Motiv darstellen wolltest- die kleinen Flecken im unteren Bereich haben dann sicher eine Bedeutung, oder?
    Auf alle Fälle ist das sehr dekorativ und etwas geheimnisvoll, das ist eine gute Kombination!

    1. Es sollte ein Morgenrot am Watzmann darstellen. Die kleinen Flecken sollen eine Kahlstelle auf Kühroint und eine kleine Felsfläche am Grünstein sein.

  6. Erinnert sehr an Sonnenuntergang in den Bergen, die Technik kenne ich noch nicht. Vielen Dank fürs Vorstellen.
    LG Mirella

  7. Der Farbverlauf ist schön geworden. Ist das Motiv intutitiv entstanden oder hattest du etwas Bestimmtes vor Augen?
    Herzliche Grüße aus der Ferne…

    1. Hallo,
      es sollte Morgenrot am Watzmann (unser Wahrzeichen) darstellen. Na ja, wenn man’s weiß, sieht man’s.

  8. Interessante Technik, die ich so nicht kannte. Spannend.
    lustigerweises sehe ich ein Tier.
    Vg KaZe

  9. Vor vielen Jahren habe ich mal eine Mola-Ausstellung gesehen und war sehr beeindruckt. Aber selber habe ich mich noch nicht daran gewagt. Du hast es sehr schön umgesetzt. Es ist sichelrich eine große Fleißarbeit, die auch viel Planung erfordert. Klasse.
    Viele Grüße
    Ute

  10. Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, ein optimistisches Motiv. Ich gestehe dass mir zuerst die Farben der Fahne aufgefallen sind.
    An die Molatechnik habe ich mich bisher nicht ran gewagt, ist ja oft mit vielen Rundungen. Dein Motiv ist sehr schön geworden.
    LG Ute

  11. Diese Technik kannte ich auch noch nicht. Sieht aus, als wäre es eine richtige Fieselarbeit.
    Da bekommt man Sehnsucht nach den Bergen… Vielen Dank fürs Zeigen!
    Liebe Grüße Christiane

  12. Ich dachte auch sofort an Berge – und Du hast ja in den anderen Kommentaren schon aufgelöst, dass wir da richtig geraten haben. Mola finde ich toll, habe gerade selbst ein größeres Projekt in Arbeit. Danke fürs Zeigen! Liebe Grüße, Gabi (die erst heute zum Lesen und Kommentieren kommt…)

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