Stoffspielerei im November

Stoffspielerei im November

Das Thema für diesen Monat lautete „Skandinavien“. Mir gefallen die Mädchenkappen, die dort getragen werden. Ich habe eine für einen Kopfumfang von 52 cm genäht. Da kein schwarzer Wollstoff in meinem Vorrat war, mußten dunkelgraue Reste ausreichen. Ich habe sie nicht in einen Rahmen gespannt, sondern in der Hand gestickt. Der Stoff wellte sich sehr stark, weil durch das Sticke zusätzliche Fäden in die glatte Weberei kommen. Nach dem Sticken habe ich die Teile mit lauwarmen Wasser vollsaugen lassen, gespannt und trockengebügelt. Die Wellen gingen fast vollständig heraus.

Die Anleitung stammt aus Heidis großem Handarbeitslexikon. Dieses Sammelwerk habe ich billig auf einem Flohmarkt erworben, weil es nicht komplett ist. Stoff, Futter und Stickgarn stammen aus meinem „Lager“.

Dieser Beitrag hat 18 Kommentare

  1. Bei der Form dachte ich zuerst: Mundschutz 🙂
    Die Stickerei ist toll, du hast da auch ein Repertoire aus verschiedenen Stichen eingearbeitet, das macht das nicht nur beim Werkeln interessant sondern lässt eine Stickerein auch genauer hingucken …

  2. Eine schöne Stickerei! Wer wird die Kappe denn tragen?
    Herzliche Grüße aus NY…

    1. Ich habe „nur“ einen Enkel, vielleicht kommt doch noch mal eine Enkelin in absehbarer Zeit. Sonst verschenke ich sie.

  3. Noch eine schöne Stickerei! Wird die Kappe auch getragen werden?
    LG
    Siebensachen

    1. Noch nicht, vielleicht bekomme ich ja mal eine Enkelin. Sonst wird sie verschenkt.

  4. So eine Mädchenkappe habe ich noch nie gesehen, die sieht sehr hübsch aus.
    Mir fällt auf, wie sehr sich die Sticktechniken rund um den Globus ähneln.
    Danke für den Tipp, verzogenen Wollstoff einzuweichen, das ist mir neu.
    Liebe Grüße
    Tyche

  5. Eine schöne Stickerei mit vielfältiger Stichauswahl.
    Auch ich hoffe, die kleine Haube wird mal irgendwann ausgeführt.
    LG Ute

  6. Das sieht nach ganz viel Arbeit aus. Hoffentlich wird die Kappe noch zum Einsatz kommen, wäre ja schade, sie würde nur in der Schublade liegen. Oder du machst doch noch ein Täschchen oder dergleichen daraus, damit die schöne Stickerei zur Geltung kommt.
    Liebe Grüße Christiane

  7. Das Käppchen ist sehr hübsch geworden. Hoffentlich findet sich bald eine Trägerin dafür!
    LG Gabi

  8. Ich habe die Kappe gesehen und dachte sofort an „Rotkäppchen“, obwohl ja gar nicht rot die vorherrschende Farbe ist. Aber so stelle ich mir die Mütze vor, die ein Rotkäppchen tragen könnte. Die Stickerei ist durch ihre Größe und plakativer Aussagekraft schon besonders, aber so wunderbar zum Thema passend! Danke. dass Du Dich drangestetzt hast und ein so hübsches Käppchen gestickt hast.
    Liebe Grüße
    Ines

    1. Ja an Rotkäppchen habe ich auch gedacht. Also wenn ich doch noch mal eine Enkelin bekomme, dann mach‘ ich die Kappe aus rotem Stoff.
      Liebe Grüße
      Annelies

  9. Ich habe die Kappe gesehen und dachte sofort an „Rotkäppchen“, obwohl ja gar nicht rot die vorherrschende Farbe ist. Aber so stelle ich mir die Mütze vor, die ein Rotkäppchen tragen könnte. Die Stickerei ist durch ihre Größe und plakativer Aussagekraft schon besonders, aber so wunderbar zum Thema passend! Danke. dass Du Dich drangestetzt hast und ein so hübsches Käppchen gestickt hast.
    Liebe Grüße
    Ines

  10. Das ist eine schöne Kappe geworden – ja, solche habe ich auch bei meiner Recherche zur skandinavischen Stickerei gesehen 😉 Hast Du mit einer Schablone das Motiv aufgebracht? Die Kappe sieht sehr authentisch skandinavisch aus! Liebe Grüße!

    1. Ich bin erst heute wieder am Computer. Ich hab‘ mir eine Schablone gemacht und dann den Umriß mit einem weißen Farbstift nachgefahren.
      Liebe Grüße
      Annelies

  11. Ich mag diese großflächige Stickerei mit dem eher dicken Wollgarn überraschend gern, wo ich doch sonst eher der filigrane Typ bin. Das ist entzückend, ein feiner Farbtupfer in dunklen Wintertagen. Oh, und wie Griselda schreibt: Mundschutz wäre auch ein interessantes Projekt damit! Zumindest wäre es warm. 🙂 Liebe Grüße, Gabi

    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich scheitere bei Dir immer an der URL. Da kann ich reinschreiben, was ich will, das Programm nimmt es nicht an. Der Mundschutz mit Wollstoff wäre nichts für mich. Ich werf‘ die in die Kochwäsche. 🙂 Dein Hardangerprojekt war auch interessant. Wenn man schon ein älteres Semester ist, hat man schon einige Moden mitgemacht und deshalb muß ich einer Kommentatorin (war es Ines?) widersprechen: In den 80ern oder 90ern war Hardanger unter den Handarbeiterinnen groß angesagt. Es gab sogar eigene Zeitschriften dafür. Eine hieß Elke..irgendwas – kreatives Handarbeiten oder so ähnlich. Ganz am Anfang dieser „Mode“ gab es sogar den Originalstoff zu kaufen. Er ist doppelt gewebt, d.h. er hat 2 Schuß- und 2 Kettfäden nebeneinander und fällt daher weicher als einfach gewebte Stoffe. Waschen kann man Hardangerstickerei im Schonwaschgang ohne Schleudern und bügelt sie am besten von links auf einer weichen Unterlage. Einen dünnen Stoff darüberlegen, damit sich die Bügeleisenspitze nicht in den Löchern verfängt. Wenn Du mir schreibst, wie das mit der URL funktioniert, klappt es auch mit dem Kommentieren – hoffentlich.
      Schöne Adventeszeit
      Annelies

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